Vortragsreihe: Das Ende des 2. Weltkrieges
Der Geschichts- und Forschungsverein Walpersberg e.V. veranstaltet über die Wintermonate eine Veranstaltungsreihe mit fünf spannenden Vorträgen zum Forschungsthema.
Zum Ende des zweiten Weltkrieges häuften sich die Aktivitäten der Nazis in Thüringen, um der drohenden Kriegsniederlage zu entgehen. Bergwerke, natürliche Höhlen, Eisenbahntunnel und Brauereikeller wurden unter Einsatz von tausenden Zwangsarbeitern um- und ausgebaut um die Rüstungsfertigung unter Tage zu verlagern und damit dem Bombardement der Alliierten zu entgehen.
Die Referenten recherchieren seit vielen Jahren zum Forschungsthema und sind bekannt für ihre kritische Haltung zu Mythen und Legenden, die sich verstärkt in den 90er Jahren zu Geheimobjekten der Nationalsozialisten gebildet haben.
Neben den Vorträgen zur Struktur und zu spezifischen Objekten der Untertageverlagerung erläutern Bruno Spessert und Paul Bergner die Vor- und Nachgeschichte dieser umfangreichen Aktion.
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Kurzübersicht:
08.11.: Untertageverlagerungen - Ein letzter Versuch der Kriegswende? Referent: Markus Gleichmann, Ronny Dörfer (beide GFW e.V)
12.12.: Tatort Jonastal - den Hintergründen auf der Spur. Referent: Klaus-Peter Schambach (Crawinkel)
10.01.: Die Gothaer Waggonfabrik und der Beginn des strategischen Luftkrieges im 1. Weltkrieg. Referent: Prof. Bruno Spessert (FH Jena)
14.02.: Die Festungsfront Oder-Warthe-Bogen. Referent: Frank Sauermann (Ebersbach / Sachsen)
14.03.: Zeitreise in den Kalten Krieg. Referent: Paul Bergner (Berlin)
Das Langprogramm, sowie die wichtigsten Daten können den angehangenen Dateien entnommen werden.
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